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Aprilscherze im Radio

Das Radio ist ein sehr gutes Medium, um die Zuhörer in den April zuschicken. Man vertraut dem Gesagten meist und man hat nicht die Möglichkeit es nochmals kurz nachzulesen wie bei der Zeitung oder im Internet. Durch diese kurze Zeit der Nachrichten-Aufnahme denkt man in der Kürze gar nicht, dass man eventuell zum Opfer eines Aprilscherzes werden könne.

Eine Zusammenstellung einiger guter Aprilscherze aus dem Radio:

Ablösung der britischen Nationalhymne

Am 1. April 1999 schickte der Sender BBC Radio 4 die Hörer mit folgender Nachricht in den April: Die britische Nationalhymne („God save the Queen“) soll durch die neue Europahymne abgelöst werden. Diese neue Hymne, die die BBC auch vorspielte, war Beethovens Musik, gesungen in Deutsch von den Schülern der deutschen Schule in London. Auch das Büro von Prinz Charles soll angeblich beim BBC angefragt, wegen einer Kopie der neuen Hymne. Allerdings bestand der St. James’s Palace später darauf, dass sie den Scherz sofort erkannt hätten und nur wegen der Zuhörer mitgespielt haben.

Wasserspende für den Nord-Ostsee-Kanal

Der Radiosender Schleswig-Holstein (R-SH) bat um eine „Wasserspende“, da der Nord-Ostsee-Kanal auszulaufen drohte. Es sollen Hunderte mit Wassereimern bereit gestanden haben.

Fußball-WM findet 2006 nicht in Deutschland statt

Mit einer bitterbösen Nachricht schockte der Radiosender „FFH“ am 1. April 2005 seine Hörer. Die Fussball-WM solle nicht in Deutschland stattfinden, da die deutschen Stadien nicht den internationalen Richtlinien entsprechen. Die Sitzreihen seien zu eng, die Fluchtwege nicht breit genug und die Rasenflächen zu klein. Die Umrechnung von Zentimetern und Metern in englische Inches und Yards sei falsch gewesen und die FIFA sei nun gezwungen, die WM in Deutschland abzusagen. Als neuer Ausrichtungsort sei England ausgewählt worden.

Schweben wegen geringer Erdanziehung

In einer Radiomeldung am 1. April 1976 erklärte eines Morgens in der BBC ein bekannter Astronom, dass genau um 9.47 Uhr die Erdanziehung stark sinken würde. Grund war eine Konstellation, in der der Pluto exakt hinter dem Jupiter stünde. Er riet den Zuhörern genau in dieser Minute hochzuspringen, um dann für einige Augenblicke schweben zu können. Offensichtlich fand das Experiment viele Anhänger, denn Hunderte von Anrufern bestätigten der BBC ihren Erfolg. Allerdings ließen die Erfolgsmeldungen schnell nach, nachdem später auf den Tag der Sendung, den 1. April, verwiesen wurde.